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Ich weiß, ich bin sicher, an einer Stelle *bin* ich parat

Grob hieß man mich dort willkommen, wo ich jetzt verweile, ich wünschte, ich wäre gewöhnt worden, Eile war nötig, daß ich mich verteile an Horden, Pfeile der Richtung: die Keile Vernichtung, die du von dem Teil der willkommen sein möchte an mir wirst bekommen müssen, kalt und benommen, ich will wissen, bist du auch so grob wie die Gruppen des Hier?

Versiegelt, verschlossen, du weißt wie gefährlich ich wäre, anderenfalls.

Hier nimm, das ist fertig, gefällt’s dir? du zweifelst, wie lange blieb offen für wen ich mich einsetzen würde im Notfall, wann war der je nicht.

Ich will das nicht teilen, es ist nicht für dich.

Ihr seid alle voller Verständnis, für den Teil, der sich fügen und durchweg belügen will, was mir die scheiternden Nächte bereitet, streitet die Nächte mir ab und ich werde normal.

Du kannst mich doch gar nicht mögen, mein Körper hat Maden!

Unter Dach und Fach küss‘ ich dich jeden Tach.
Ach bitte, sprich wahr, ach, bitte nur dies:

Unter Dach und Fach küss‘ ich dich jeden Tach!

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Anders liebt keiner in Sparta

Jetzt glaubt ihr alle dasselbe und das ohne Anfang und Ende, deshalb ist es egal. Egal ist wer ich bin, was ich will, daß ich Dich will, wir beide, wir sind euch egal. Egal, das heißt gleichgültig, das stimmt nicht, das Leben ist nichts wert, du findest vielleicht, ok, weniger nur als der Stapel Papier, der heißt Pflicht. Dein Plan, der geht auf, sind die Mittel schon dein, daß du aufgehen kannst und schon bist in der Klasse, die Brotmarken verteilt an das Unten, viel billiges Fleisch und das neueste Handy auf Pump.

Du hast deinen Körper aus Schminke, vergiftest dich teuer, es läuft dir ein Wollwäscheprogramm. Und du hältst mich warm und kuschelst mein Köpfchen lang und wir hören Musik. Das Schlimme, das fehlt dir und die Zeit, die wir liegen im Laken, gebacken und warm, war gewollt. Ich bin wirklich gerne bei dir und die Sehnsucht wird uns nicht verändern, wie kalt.

Es sind also alle egal, denn sie glauben das Gleiche, sie wirken wie Bleiche, sind handelnde Leiche und lieben nur Gleiche, so wie das Gesetz es befahl.

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ich war fast wie liebe so leer, du, wie tot jetzt

ganz muss ich weg, ja, rein gar nichts darf bleiben, klar wertlos, so bin ich, du lachst schlecht, ich will daß du’s selbst machst, so schmutzig, so wär das, fast weiß wär allein die eigene aufgabe, innig, ganz ungern, wär ich ungern vorbei. mehr glücklich als traurig als täter, du, trau‘ dich, ich liebe dich später ganz herzlich und brauche dich schmerzlich als täter. ich schmeisse die kette befehl, deine lippen zerplatzen, wie gerne, wie leer; auch zum spaß nur gab‘ ich dir sauber zwei tatzen, himbeere mehl und blut ist ganz schwarz, wie egal du mir bist, lies doch daran ab, küsst du meine kehle mit lippenstift schwarz-rot, komisch, fuck, mist!, laß‘ ab!, ich will nicht, wer macht das außer dir, das reicht jetzt, netz‘ träne, bist du komisch!, mein auge, was will ich, wie brutal ist mein denken – mit dir.

wir haben versucht zu beheben wie ich spreche, wie ich denke, wie ich tue, wie du willst.

ich finde mich gar nicht so schlimm wie du mich jetzt verletzt hast will ich nicht erinnern, das ist nicht erlaubt solchen ekeln wie mir. verschwommen bleibt gar nichts wird bleiben, es darf ja nicht bleiben, dann wird es auch so. ich habe versucht was nicht geht und das geht nicht, wo ist, der versucht hat, er ist ja schon gar nicht mehr da. wer nicht da ist, ja will der wo sein wo nichts geht, wo himbeere mehl platzt, wo haut also blutet, hab‘ doch den mut, bitte schmatz‘ wie das blut, das jetzt geht.

ich hatte dich lieb und du bist jetzt vorbei und ich schiebe dich weg und ergreife partei für den dreck.

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Bored

I

I am bored by philosophy. I am bored by the arts. I am bored by politics.

Of course I always was bored by science. Similarily, I still am bored by academia. And I cannot avoid being bored by research. Meanwhile I simply am bored by the things that are supposed to be demanding, too.

I am bored by God. I am bored by atheism. I am bored by agnosticism. And I am bored by what they think of the devil. I am bored by all the supplies and demands of what they call culture. I am very bored by books. But first and foremost, I am bored by history, tradition and the probable future.

And I do not believe in truth. I do not believe in freedom. I do not believe in the Left. I do not believe I’m not expelled. I do not believe – I am bored.

I am bored by my fear. I am bored by my suffering. I am bored by what I know. I am bored by what I could be knowing. I am bored by what you are, and I am bored by what I am.

I do not believe in being.

But I am not bored because I am decadent. Neither am I bored due to society‘s decadence. On the contrary, I am bored since society is not decaying. I am bored since society is not declining. I am bored because society is perfectly well, and I am bored because I have nothing but rational paranoias.

Yet, I practise writing sometimes. I practise beauty, resistance, love, dissidence, friendship and disgust sometimes. I practise them without believing in them. I practise them without believing in practice. Perhaps I believe in awkwardness. Perhaps I believe in escape. Perhaps I believe in folded arms. Perhaps I no longer believe in the variety of „perhaps“. Yet.

II

Being bored is no matter. Being bored is no matter of arrogance. Being bored is being too less ignorant.

Being bored is the outcome of trauma. Trauma is the outcome of undeciphered decisiveness. Undeciphered decisiveness is the outcome of sensitive dissent whose defence has been defeated. Sensitive dissent results in trauma. Trauma is the outcome of the given. Since the given is what it is I cannot simply take – I have to resist.

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